Ergänzungsantrag zur Drucksache X/0202 „Pflegeeinrichtung im Schwerter Süden“ unter Tages-ordnungspunkt 11 (Gemeinsamer Antrag der SPD- und CDU-Fraktion vom 31.03.2021)

Betreff
Ergänzungsantrag zur Drucksache X/0202 „Pflegeeinrichtung im Schwerter Süden“ unter Tages-ordnungspunkt 11 (Gemeinsamer Antrag der SPD- und CDU-Fraktion vom 31.03.2021)
Sitzung des Sozialausschusses am 22.04.2021
- Antrag der Fraktion Die Grünen -vom 15.04.2021 (Eingang: 15.04.2021)
Vorlage
X/0202/1
Art
Fraktionsantrag Die Grünen
Referenzvorlage

 

Sehr geehrte Frau Dausend,

 

die Fraktion Die Grünen bittet Sie, den folgenden Ergänzungsantrag zur Drucksache X/ 0202 „Pflegeeinrichtung im Schwerter Süden“ unter Tagesordnungspunkt 11

(Gemeinsamer Antrag der SPD- und CDU-Fraktion vom 31.03.2021) in der Sitzung des Sozialausschusses am 22.04.2021 beraten und beschließen zu lassen:

 

Ergänzungsantrag

 

1.         Die Verwaltung ermöglicht eine Fachdiskussion im Sozialausschuss über Pflegekonzepte und ihre Weiterentwicklung in Schwerte.

2.         In Schwerte wird prioritär ambulantes Wohnen vor stationärem Wohnen auch für pflegebedürftige Menschen gefördert durch die Schaffung von Tagespflegeplätzen.

3.         Mit den freien Trägern wird ein innovatives Konzept für demenziell erkrankte Menschen in Auftrag gegeben und gegebenenfalls gefördert mit dem Ziel, ein Angebot zu schaffen.

 

Begründung:

 

Die Grünen beantragen, vor der Entscheidung über einen neuen Standort für eine stationäre Einrichtung für Pflege zunächst eine Fachdiskussion mit Expertise über die Pflegeplanung in Schwerte zu führen.

Dafür bitten wir die Verwaltung, Zahlen vorzulegen über mögliche Bedarfe nach dem Pflegebedarfsplan des Kreises einschließlich des Bedarfs für Tagespflegeplätze und für stationäre Pflegeplätze.

Gemäß der Sozialplanung, nach der ambulantes Wohnen und Pflegen vor stationärem Wohnen und Pflegen gefördert werden sollte, ist es dringender Tagespflegeplätze einzurichten.

Außerdem steigt der Anteil der demenziell erkranken Menschen mit Pflegebedarf.

Deshalb sollte in jedem Fall ein Konzept erarbeitet werden, das demenziell erkrankte Menschen nicht nur verwahrt sondern ihnen auch noch Lebensqualität bietet, beispielsweise wie in Holland.

Dafür sind Gespräche mit freien Trägern aufzunehmen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

gez. Bruno Heinz-Fischer

Fraktionssprecher