Sanierungsarbeiten Realschule am Stadtpark

Betreff
Sanierungsarbeiten Realschule am Stadtpark - Antrag der SPD-Fraktion vom 27.02.2008
Vorlage
VII/945
Art
Fraktionsantrag SPD

Sehr geehrte Frau Schauff,

 

die SPD-Fraktion beantragt, eine Sondersitzung des Ausschusses für Schule und Sport am 13. März 2008, anzuberaumen. Als Tagesordnungspunkt soll der nachfolgende Antrag beraten und beschlossen werden:

 

Antrag:

§  Es soll unverzüglich mit den notwendigen und längst überfälligen Sanierungsarbeiten zur Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbefall an der Realschule am Stadtpark begonnen werden.

§  Die betroffenen Klassen sollen bis zur Fertigstellung der Arbeiten unverzüglich in unbelastete Räume umziehen.

 

Begründung:

In den Medien, u.a. im WDR am 20.02.08 in der Lokalzeit, wurden die unhaltbaren räumlichen Zustände in der Realschule am Stadtpark geschildert. Zwei Fraktionsmitglieder aus dem ASS sahen sich danach vor Ort um und fanden die Schilderungen bestätigt: In mehreren Räumen fällt der Putz offensichtlich aufgrund von Feuchtigkeitsschäden von der Wand. Es kommt dort zu deutlich sichtbaren Ausblühungen, die stellenweise unübersehbar mit grauem Schimmelbefall versehen sind. Übel ist außerdem der extrem muffige Geruch, der auf brackiges Wasser und Schimmel schließen lässt.

Die Schulleiterin Frau Annette Schmitt teilte mit, dass sie persönlich mehrmals Kontakt zur Stadtverwaltung aufgenommen habe und immer wieder vertröstet worden sei. Eine Schulklasse, die gezwungen ist in übelsten Gerüchen zu arbeiten, sei bei Bürgermeister Böckelühr gewesen und habe die Zusage die Zustände kurzfristig zu ändern erhalten ohne dass bisher etwas geschehen sei. Zwei Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung, darunter Frau Schulte, seien zu verschiedenen Zeitpunkten in der Schule gewesen, um sich die Schäden anzusehen.

Dabei sei gesagt worden, dass ein Abstellraum eigentlich nicht mehr benutzt werden dürfe, weil aufgrund der Durchfeuchtung die Statik nicht mehr gegeben sei.

Die Schilderung der Schulleitung macht deutlich, dass die Stadtverwaltung die Situation vor Ort zwar kennt, aber nicht handelt. Die Geruchsbelastungen für die in den befallenen Räumen arbeitenden Kinder und die gesundheitlichen Gefahren sind jedoch so gravierend und unzumutbar, dass dringender Handlungsbedarf besteht.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gez.                                                                                          i. A.

Hubert Freistühler                                                                    Karin Hinz

Fraktionsvorsitzender                                                              Fraktionsgeschäftsführerin