TOP Ö 7: Bericht der Verwaltung zum Runden Tisch „Stadtpark“

Am 11.04.2019 kamen Vertreter der Fraktionen, des VSI sowie der Verwaltung zu einem Runden Tisch „Stadtpark“ zusammen. Da es nach wie vor keine Anlaufstelle gebe, wurde u.a. vorgeschlagen, den Park an der Hastingsallee aufgrund der Nähe zum Rathauskeller zwecks Entzerrung des Stadtparks als Alternativstandort mit Unterständen und Bänken herzurichten. Es wurde darum gebeten, die Kosten für den Bau eines Unterstandes als Schutz vor Sonne und Regen im Park an der Hastingsallee zu prüfen. Die Kosten für Unterstände belaufen sich laut Auskunft von 70 auf rund 3.000 €.

 

Im Anschluss an den Runden Tisch hat die Sparkasse Schwerte eine Waschmaschine sowie einen Trockner für den Keller gesponsert. Inzwischen ist auch der Einbau der Küchenzeile im Keller erfolgt.

 

Weiterhin wurde die Möglichkeit erörtert und um Prüfung gebeten, ob an der Margot-Röttger-Rath-Straße ein Standort mit einer Containerlösung geschaffen werden kann. Geprüft werden sollte weiter, was es kosten würde, diesen Standort aufzubereiten, die entsprechenden Container anzumieten und ein entsprechendes Außenareal auszugestalten. Eine Containererstellung ist laut Auskunft des zuständigen Fachamtes allerdings nicht möglich, da die vorhandenen Freiflächen von der DB genutzt werden.

 

Der Verwaltungsvorstand hat sich am 30.04.2019 über die Sitzung der Arbeitsgruppe (Runder Tisch Stadtpark) sowie die daraus resultierenden Vorschläge und Anfragen der Fraktionen beraten. Aus dieser Beratung resultiert der Beschlussvorschlag zur Drucks.-Nr. IX/0988.

 

Im Anschluss findet eine ausführliche Diskussion über die Problematiken des Stadtparkes statt.

 

Erster Beigeordneter Winkler teilt mit, dass der Verwaltungsvorstand beschlossen hat, keinen zweiten Standort am Hastingspark zu schaffen, sondern die Situation am bisherigen Stadtpark zu verbessern. Im Haushalt stehen keine weiteren finanziellen Mittel zur Verfügung. Herr Winkler ergänzt, dass es in der Vergangenheit zu Problemen zwischen einigen Nutzer*innen des Stadtparks und den angrenzenden Institutionen/Anwohnern gekommen sei.

 

Auf Nachfrage erläutert Frau Brinkmann, dass der AISU beschlossen hat, dass der Stadtpark von den beiden Kirchengemeinden käuflich erworben wird. Solange die Stadt Schwerte nicht Eigentümerin des Stadtparks ist, können Fördermaßnahmen nicht generiert werden.

 

Es besteht Einvernehmen dahingehend, dass perspektivisch neben den beiden Bänken auch der Spielplatz an den Bachlauf verlagert werden soll.