TOP Ö 6: Aktueller Sachstandsbericht und Ausblick Begleitung im Sommer 2019 zum Thema „Stadtparkszene“
- Berichterstattung durch den Verein für Soziale Integrationshilfen e.V. (VSI)

Herr Peter Blaschke sowie Frau Jutta Pentling vom VSI stellen die Präsentation (Anlage 2) vor.

 

Frau Pentling weist im Hinblick auf den Rathauskeller darauf hin, dass die an die Verwaltung im letzten Herbst eingereichte Ausstattungsliste für den Keller größtenteils abgearbeitet worden ist.  Insbesondere der Einbau einer Küche mit Spülmaschine ist als sehr positiv zu vermerken. Auch die unzureichende Beleuchtung wurde behoben. Die angebrachte Netzwerksteckdose kann noch nicht genutzt werden.

Durch das Engagement von Frau Kayser, hat die Sparkasse Schwerte eine Waschmaschine und auch einen Trockner für den Rathauskeller gesponsert.

 

Herr Blaschke und Frau Pentling geben dann noch einen Ausblick auf den kommenden Herbst/Winter.

 

Ausschussmitglied Herr Streibel fragt nach was die Versetzung von Parkbänken mit der Anlaufstelle für die Szene zu tun hätte.

 

Hierzu führt Frau Brinkmann aus, dass am Runden Tisch darüber gesprochen wurde, dass man derzeit keine Mittel im Haushalt zur Verfügung habe, um eine dauerhafte Anlaufstelle zu etablieren.

 

 

Herr Blaschke erläutert anschließend, welchem Auftrag sich der VSI verpflichtet fühlt und führt aus, dass er dieses Thema sehr ernst nehme. Gegenseitige Akzeptanz und ein gelebtes Miteinander aller Stadtparkbesucher sind erstrebenswert und oberstes Ziel. Da jedoch unterschiedliche, wenn nicht gar konträre Interessenlagen im Raum stehen, sowie nur wenig beeinflussbare persönliche Toleranz- und Verhaltensspielräume wird die Arbeit an dieser Zielsetzung eine große Herausforderung.

 

Erreicht werden kann und sollte im Einzelnen

-           die gegenseitige Wahrnehmung, Rücksichtnahme, Akzeptanz und das gegenseitige Verständnis der verschiedenen Nutzergruppen mit sich widersprechenden Interessen zu erhöhen; 

-           das sozial auffällige Verhalten der Betroffenen aus der Stadtparkszene in seiner Wirkung zu mindern und sozialverträgliches Auftreten zu fördern.

-           adäquate Aufenthaltsalternativen für die Betroffenen aus der Stadtparkszene zu schaffen.

 

 

Herr Blaschke weist darauf hin, dass er keinen genaueren Ausblick auf den Sommer 2019 geben kann, da dies nicht seriös und zulässig sei.

 

Ausschussmitglied Schrezenmaier stellt sich die Frage, wie die Stadt Gelder akquirieren kann, um die Szene im Stadtpark „in den Griff“ zu bekommen. Man muss die Stadtparkszene ernst nehmen.

Frau Kayser stimmt Herrn Schrezenmaier zu und stellt sich ebenfalls die Frage wie viel Geld die Stadt zur Verfügung stellen kann, um die Stadtparkszene zu entzerren und Lösungen zu finden.

 

Anschließend stellt sich die neue Mitarbeiterin des VSI, Frau Gabi Raape den Ausschussmitgliedern vor und erläutert ihre Arbeit und Ziele, die sie seit dem 01.06. als Streetworkerin betreut.