TOP Ö 8: Partizipation von Jugendlichen
- Vorstellung der Projektskizze für ein „Jugendparlament“
- Abstimmung des weiteren Vorgehens
Bericht: Christian Mogk

Beschluss: Einstimmig beschlossen

Abstimmung: Ja: 11, Nein: 0, Enthaltungen: 1

Zu diesem Tagesordnungspunkt erläutert der anwesende Mitarbeiter des Jugendamtes, Herr Christian Mogk, in Form einer Präsentation den derzeitigen Sachstand und die bis heute stattgefundenen Aktivitäten. Herr Mogk steht für Fragen der Ausschussmitglieder zur Verfügung. Ziel muss es sein, den Jugendlichen das Gefühl zu geben, dass sie in verschiedenen Themen der Jugendarbeit die Möglichkeit haben, Dinge mitzuentscheiden.

 

Die Mitglieder des Ausschusses begrüßen die Aktivitäten zur Jugendbeteiligung unter der Verantwortung von Herrn Mogk, insbesondere, dass nun endlich nach einiger Zeit des Stillstandes wieder Bewegung in die Angelegenheit „Jugendforum“ gekommen ist und, sofern möglich, in diesem Jahr noch entsprechende Beschlüsse gefasst werden können.

 

Die Ausschussmitglieder bedanken sich bei Herrn Mogk für die in der Kürze seines Wirkens bereits geleistete Arbeit mit den Jugendlichen in Verbindung mit den Mitgliedern des Jugendforums, die vertreten durch einen Gast in der heutigen Sitzung anwesend sind. Nach nunmehr fast drei Jahren sei es an der Zeit, dass Ergebnisse für die Jugendlichen zu sehen und zu erkennen sind.

 

Herr Pap führt aus, dass die Politik nun Vertrauen in die von den Jugendlichen vorgeschlagenen und besetzten Arbeitsgruppen haben solle, und die Entscheidungen, die von den Jugendlichen in den drei Arbeitsgruppen gefasst werden, in Bezug auf die Möglichkeiten zur aktiven Partizipation zur Beschlussfassung vorzulegen. Der Ausschuss könne sich sicher sein, dass die Jugendlichen sehr verantwortungsvoll mit ihren Aufgaben umgehen.

 

Die Ausschussmitglieder sind sich im Wesentlichen darüber einig, dass den Jugendlichen nicht vorgeschrieben werden sollte, welche Rechte sie bekommen können, sondern vielmehr sollte ein Konsens darüber hergestellt werden, welche Rechte sie haben möchten und wie diese umgesetzt werden können.

 

In Form einer Sitzungsunterbrechung gibt der anwesende Vertreter des Jugendforums ein kurzes Statement zum Thema ab.

 

Herr Pap schlägt abschließend vor, dass die Jugendlichen sich nach der von ihnen gewählten Arbeitsform zusammenzusetzen und Konsens herzustellen, auf welcher Basis mit welchen Rechten das zu gründende Jugendbeteiligungsgremium zukünftig arbeiten kann. Sobald ein konkreter Vorschlag abgestimmt ist, könnte man in Form eines Workshops unter Mitwirkung von Verwaltung den Diskurs zwischen Politik und Jugend führen, einen konkreten Verfahrensvorschlag abstimmen und erste mögliche Themen erarbeiten.

 

Sodann schlägt die Vorsitzende, Frau Hosang, den folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung vor:

 

1.         Der Jugendhilfeausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur beabsichtigten Jugendbeteiligung in Schwerte zur Kenntnis.

 

2.         Die Verwaltung wird beauftragt, den Diskurs mit den interessierten Jugendlichen fortzusetzen, mit dem Ziel, in Schwerte ein Jugendbeteiligungsgremium zu etablieren.

 

3.         Die Ergebnisse der Vorbereitungsgruppe für ein Jugendbeteiligungsgremium werden am 13.11.2019 im Jugendhilfeaussschuss präsentiert mit dem Ziel, eine Beschlussfassung herbeizuführen über

-           die Beteiligungsform eines Jugendforums bzw. Jugendparlamentes,

-           die Wahlmodalitäten zu diesem Gremium und

-           die verknüpfende Verfahrensweise zur Gremienstruktur des Rates.

 

Bei einer Enthaltung wird dem o. g. Beschlussvorschlag durch den Ausschuss zugestimmt.

 

Zum Abschluss bittet der Ausschuss um Übersendung der Präsentation als Anlage 2 zur Niederschrift.