TOP Ö 6: Vorstellung des Sportstättenzielplans

Anhand einer Präsentation stellt Herr Dr. Breuer von der Firma ZAK GmbH den für die Stadt Schwerte erstellten Sportstättenzielplan vor. Die Präsentation ist als Anlage 1 der Niederschrift beigefügt.

 

Daran anschließend fragt Herr Kordt von der CDU-Fraktion nach, ob die Ausführungen von Herrn Dr. Breuer eine Empfehlung darstellen, bestimmte Sportplätze aufgrund des aktuellen Zustandes zu schließen oder vollständig zu sanieren bzw. Anlagen neu zu bauen. Daraufhin erklärt Herr Dr. Breuer, dass die Verwaltung für sich prüfen müsse, welche Maßnahme für sie am sinnvollsten sei.

 

Herr Rehage von der CDU-Fraktion schließt die Frage an, ob die beispielsweise am Sportplatz in Ergste aufgetretenen Risse in der Laufbahn auf eine falsche Pflege oder auf das Material zurückzuführen seien und was man machen könne, um solche Schäden zu vermeiden. Herr Dr. Breuer informiert dazu, dass man die aufgetretenen Risse unter anderem auf die heißen Sommer zurückführen kann, da durch die Hitze die Beläge der Laufbahn aufweichen und es zu Rissen darin komme. Man könne hinsichtlich der Pflege nichts weiter verbessern, man sollte jedoch aufgetretene Schäden schnellstmöglich beheben, um zu verhindern, dass Wasser in die Risse gelangt und diese noch verschlimmert. In einem frühen Stadium sei eine Reparatur auch noch mit geringem Mitteleinsatz möglich.

 

Frau Meise von der SPD-Fraktion schließt die Frage an, wie ein zentraler Sportplatz, wie durch Herrn Dr. Breuer vorgeschlagen, durch mehrere Vereine mit vielen Mannschaften genutzt werden könne und ob dabei auch die benötigten Kapazitäten berücksichtigt worden seien. Dies sei aus ihrer Sicht schwierig umzusetzen. Herr Dr. Breuer geht darauf ein und erläutert, dass die Bedarfsberechnung die Wochenenden komplett ausschließe. Grundsätzlich sei eine solche Situation bekannt. Es sei jedoch möglich, dass 24 Mannschaften auf einem Kunststoffrasenplatz ausreichend Kapazitäten erhalten. Es sei zu berücksichtigen, dass beispielsweise Jugendmannschaften einen geringeren Platzbedarf haben als die Seniorenmannschaften.

 

Aus Sicht von Herrn Kordt von der CDU-Fraktion müsse es nun auf der Grundlage des Sportstättenzielplans auch einen konkreten Masterplan geben. Dahingehend werde ein entsprechender Antrag durch die CDU-Fraktion formuliert.

 

Anschließend berichtet Herr Schnitzler als Vertreter der Schulleitungen, dass in dem Sportstättenzielplan auch die Bedarfe an Sportstätten für die schulische Nutzung betrachtet werde. Rechnerisch sei der Bedarf zwar ausreichend, geografisch aus seiner Sicht jedoch nicht. Er verdeutlicht dies am Beispiel der Heideschule, welche nur über eine verwilderte Laufbahn verfüge oder an der Friedrich-Kayser-Schule, welche über gar kein sportlich nutzbares Außengelände verfüge. 

 

Herr Schindel von der CDU-Fraktion bezieht sich auf die Aussage von Herrn Schnitzler und merkt an, dass man den Schulsport und den Vereinssport getrennt voneinander betrachten müsse. Im Bereich des Schulsports sei man als Schulträger viel mehr in der Pflicht auch entsprechende Anlagen vorzuhalten. Je nach Zustand sei man dort selbstverständlich auch in der Verkehrssicherungspflicht.

Die derzeit in Frage stehenden Sportplätze in Wandhofen und Schwerte-Mitte seien auch aufgrund der Stadtentwicklungsplanung in den Fokus gerückt. Dadurch würden auch die Vereine unter Druck geraten, da der Bestand von Sportplätzen und Sportstätten gleichzeitig auch deren Existenz bedeute.

Herr Dr. Breuer geht darauf ein und erklärt, dass man diese Sportplätze sofort anpacken und reparieren bzw. modernisieren müsse.

 

Herr Haberschuss von der SPD-Fraktion berichtet anschließend von der Situation beim ETuS/DJK Schwerte. Aktuell werde der Sportplatz dort von drei Vereinen genutzt. Die Trainingstage seien daher alle vollständig ausgelastet. Die Sonntage seien ebenfalls durch den Spielbetrieb komplett ausgelastet.

Wenn man dies auch auf andere Sportplätze und Vereine beziehe, welche noch mehr Mannschaften haben, sei eine Komprimierung der Anzahl der Sportplätze und Sportstätten kaum möglich.

Herr Droll von der SPD-Fraktion ergänzt, dass der Sportplatz des ETuS/DJK Schwerte oftmals auch durch die Feuerwehr oder die Polizei im Rahmen von Leistungstests oder Trainings genutzt werde.