TOP Ö 10: Bericht gemäß § 5 Zuständigkeitsordnung

Sachstandsbericht zum Medienentwicklungsplan

Herr Kranhold, Bereichsleitung Schule, berichtet, dass die Südwestfalen IT (SIT) mit der Erstellung des Medienentwicklungsplans trotz erhöhter Anstrengung deutlich im Rückstand sei. Grund seien langfristige Krankheitsausfälle mehrerer Mitarbeiter. Laut Mitteilung der SIT könne mit einer Fertigstellung Anfang April 2019 gerechnet werden. Der erste Entwurf werde dann den Schulen für die Anbringung von Korrekturen und Anmerkungen zugeleitet.

 

Sachstandsbericht zum Schulentwicklungsplan

Dazu informiert Frau Reetz vom Bereich Schule, dass gemeinsam mit Herrn Arslan vom Bereich Schule und Frau Lexis vom beauftragten Planungsbüro die ersten Schulbegehungen an der Theodor-Fleitmann-Gesamtschule, der Lenningskampschule, der Gesamtschule Gänsewinkel und der Albert-Schweitzer-Schule erfolgt seien. In den kommenden Tagen erfolge gemeinsam eine Begehung der übrigen Schulen im Stadtgebiet. Während der Begehungen werde durch das beauftragte Planungsbüro eine Bestandsaufnahme in den Schulen durchgeführt. Der fertige Schulentwicklungsplan werde dann in der letzten Ausschusssitzung vor den Sommerferien vorgestellt. 

 

Anmeldeergebnis der weiterführenden Schulen

Herr Kranhold führt dazu aus, wie das Anmeldeverfahren an den weiterführenden Schulen verlaufen sei. Am Friedrich-Bährens-Gymnasium habe es insgesamt 95 Anmeldewünsche, davon 70 Anmeldewünsche von Schwerter Schüler*innen und am Ruhrtal-Gymnasium insgesamt 115 Anmeldewünsche, davon 73 Anmeldewünsche von Schwerter Schüler*innen, gegeben. Auffällig sei in diesem Jahr die hohe Zahl von Anmeldewünschen aus Iserlohn gewesen, mit insgesamt 36 Anmeldewünschen. Aufgrund der bestehenden Beschulungsvereinbarung mit der Stadt Iserlohn seien diese Schüler*innen in jedem Fall aufzunehmen.

 

An der Gesamtschule Gänsewinkel habe es ursprünglich 138 Anmeldewünsche gegeben, davon 107 Anmeldewünsche von Schwerter Schüler*innen sowie ein Anmeldewunsch eines Holzwickeder Schülers, welches mit einem Schwerter Schüler gleichzustellen sei, da Holzwickede über keine eigene Gesamtschule verfüge. In den Anmeldwünschen seien auch 9 Schüler*innen enthalten, für die aufgrund eines sonderpädagogischen Förderbedarfes ein Schulplatz vorgehalten werden müsse. Insgesamt mussten an der Gesamtschule Gänsewinkel 5 Anmeldewünsche von Dortmunder und Iserlohner Schüler*innen abgelehnt werden. Weiterhin seien 25 Schüler*innen aufgrund einer Kapazitätsüberschreitung an der Gesamtschule durch ein Losverfahren ermittelt und auf die Schulen ihres Zweitwunsches verteilt worden.

 

Die Theodor-Fleitmann-Gesamtschule habe ursprünglich 86 Anmeldewünsche erhalten. Da die Gesamtschule Gänsewinkel nicht alle Anmeldewünsche erfüllen könne, seien zusätzlich 21 Schüler*innen auch hier aufgenommen worden.

 

Aktuell warte man noch auf die Rückmeldung eines Schwerter Schülers.

 

Weiterhin habe es ein Abstimmungsgespräch mit beiden gymnasialen Schulleitungen sowie der Schulaufsichtsbehörde gegeben. Es sei der Wunsch an den Schulträger heran getragen, eine Mehrklasse am Ruhrtal-Gymnasium zu bilden. Mit Schreiben vom 19.02.2019 habe die Verwaltung der Bezirksregierung Arnsberg die Anmeldezahlen zu den weiterführenden Schulen bekannt gegeben und gleichzeitig einen Antrag auf Genehmigung einer Mehrklasse am Ruhrtal-Gymnasium gestellt.

Am heutigen Tag habe die Bezirksregierung Arnsberg mitgeteilt, dass sich nach Prüfung der eingereichten Unterlagen 92 Anmeldungen für das Ruhrtal-Gymnasium ergeben. Die im Antrag aufgeführten Dortmunder und Hagener Schüler*innen dürfen aufgrund des Beschlusses über die Anwendung des § 46 Abs. 6 SchulG NRW dabei keine Berücksichtigung finden. Gemäß § 6 der Verwaltungsordnung zu § 93 Abs. 2 SchulG betrage der untere Bandbreitenwert in der Klasse 5 an Gymnasien 25 Schüler*innen. Bei Bildung einer Mehrklasse werde dieser Bandbreitenwert nicht eingehalten. Die obere Bandbreite betrage 29 Schüler*innen und könne in Klasse 5 um bis zu 2 Schüler*innen überschritten werden, sodass die angemeldeten 92 Schüler*innen auf drei Klassen verteilt werden können. Darüber hinaus stehen noch gleichwertige Schulplätze an einer anderen Schulform (Gesamtschule) zur Verfügung. Somit können alle 92 Schüler*innen am Ruhrtal-Gymnasium untergebracht werden.

 

Die finale Entscheidung über die Bildung einer Mehrklasse erfolge voraussichtlich in der 9. KW. Der Antrag werde jedoch aller Voraussicht nach nicht positiv beschieden.

 

Auf Nachfrage von Herrn Rehage von der CDU-Fraktion erklärt Herr Kranhold, dass die Entscheidung über die Aufnahme von Dortmunder und Holzwickeder Schüler*innen am Friedrich-Bährens-Gymnasium alleine bei der Schulleitung läge. Sofern die mögliche Bandbreite komplett ausgenutzt werde, können dann auch zusätzliche Schüler*innen aus Dortmund und Holzwickede aufgenommen werden.

 

Anmeldeergebnis der Offenen Ganztagsschulen

Frau Reetz berichtet dazu, dass es insgesamt 693 Anmeldungen an den Offenen Ganztagsschulen und 141 für die Über-Mittag- und Randzeitenbetreuung gegeben habe. Die genaue Aufschlüsselung werde von ihr überarbeitet und anschließend als Anlage 2 zum Protokoll gegeben.

 

Stellenausschreibung der Schulleitungsstelle an der Reichshofschule

Das Stellenbesetzungsverfahren an der Reichshofschule solle nach den Osterferien abgeschlossen werden. Eine offizielle Mitteilung über den vorgeschlagenen Bewerber liege der Schulverwaltung bisher nicht vor.

 

Besetzung der stellvertretenden Schulleitungsstelle an der Friedrich-Kayser-Schule

Am 11.02.2019 habe dort Frau Sandra Mreyen ihren Dienst als Konrektorin aufgenommen.

 

Sachstand Elternhaltestelle

Mittlerweile seien alle Grundschulstandorte hinsichtlich der Errichtung von Elternhaltestellen besichtigt worden. Diese Ortstermine haben zusammen mit einem Kollegen des Bereiches Ordnung stattgefunden. Die dabei erarbeiteten Vorschläge werden zunächst den Grundschulleitungen vorgestellt. Anschließend werde das Ergebnis auch dem Ausschuss präsentiert.

Der Bereich Ordnung bitte jedoch ausdrücklich darum, den Ausschuss darauf hinzuweisen, dass bei neu einzurichtenden Elternhaltestellen und möglicher Kreuzungen von Straßenabschnitten immer ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für die Schüler*innen bestehe. Herr Kranhold macht zudem deutlich, dass in den Schulen die eigentliche Überzeugungsarbeit zur Annahme der Elternhaltestellen bei den Eltern zu leisten sei. Am vernünftigsten sei es, wenn die Kinder den Schulweg zu Fuß zurücklegen würden.