TOP Ö 6: Errichtung einer viergruppigen Kindertageseinrichtung auf dem Grundstück Schützenstraße 14a - Vorstellung des Projektes durch die Diakonie Schwerte gGmbH

Herr Holländer, Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr, stellt anhand einer Präsentation das Projekt zur Errichtung einer viergruppigen Kindertageseinrichtung auf dem Grundstück Schützenstraße 14a vor. Die Präsentation ist als Anlage 1 der Niederschrift beigefügt.

 

Daran anschließend fragt Herr Schimpf von der Fraktion Die Linke nach, ob die über der Kindertageseinrichtung liegenden öffentlich-finanzierten Mietwohnungen auch dem betreuten Wohnen dienen sollen oder ein Teil davon auch auf dem freien Markt erhältlich sei. Daraufhin erklärt Herr Holländer, dass es auch einen Teil der Wohnungen auf dem freien Markt geben werde.

 

Durch Herrn Fischer vom Jugendamtselternbeirat wird angefragt, wie die Betreuung der inklusiven Kinder gesichert werde und welche Bedarfsprognose es derzeit für heilpädagogische Betreuungsplätze gäbe. Dazu führt Herr Holländer aus, dass es zur Betreuung der inklusiven Kinder zusätzliches geschultes Personal vorgehalten werde. Herr Pap, Bereichsleitung Jugend und Familie, ergänzt, dass es hinsichtlich einer Prognose derzeit keine konkreten Zahlen gäbe. Der Bedarf heilpädagogischer Betreuungsplätze sei aber doppelt so hoch, wie das aktuelle Platzangebot, welches durch die Kindertageseinrichtung in Wandhofen in Form von 10 Betreuungsplätzen zur Verfügung gestellt werde.

 

Frau Roguschak von der AWO schließt die Frage an, ob es bereits ein Konzept zur vorgestellten Randzeitenbetreuung gäbe. Dies wird durch Herrn Holländer jedoch verneint. Die Erarbeitung eines Konzeptes werde aber in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt erfolgen.

 

Nach weiterer Diskussion schlägt der Erste Beigeordnete, Herr Winkler, vor, dass vorgestellte Konzept der Diakonie zur Kenntnis zu nehmen. Es müsse durch die Verwaltung weitere Gespräche mit der Diakonie diesbezüglich geben. Er schlägt vor, das vorgestellte Projekt in die Kindergartenentwicklungsplanung mit aufzunehmen, die in der kommenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 13.03.2019 beraten werde.

 

Die anwesenden Mitglieder erklären sich im Anschluss ohne Abstimmung damit einverstanden, dass die Verwaltung weitere Gespräche mit der Diakonie führen werde.