TOP Ö 8: Senioren - Chronologie der gefassten Beschlüsse und deren Umsetzungsstand

Frau Pohl, stellvertretende Leiterin des Bereichs Teilhabe, bezieht sich auf den Beschluss zur Durchführung einer Seniorenkonferenz (Drucksachennummer: IX/0706). Wie bereits berichtet, verzögere sich der Einsatz einer neuen Mitarbeiterin im Bereich „Senior*innen“. Eine weitere Mitarbeiterin, welche sich noch in der Ausbildung befinde, arbeite schon zeitweise im Bereich und stünde nach erfolgreichem Abschluss ab Sommer in Gänze dem Bereich zur Verfügung. Bisweilen sei die Mitarbeiterin mit Recherchearbeiten für die Senior*innenkonferenz und allgemeiner vorbereitender Tätigkeiten befasst. Auch der beschlossene Senior*innenwegweiser (Drucksachennummer IX/0787) sei bis zur Besetzung der Stelle zurück gestellt worden. Dennoch sei auch hier die Kollegin mit Recherchearbeiten befasst. Auf Nachfrage der Vorsitzenden Frau Dausend, ergänzt Frau Pohl, dass eine E-Mail-Adresse für Anträge und Anregungen bereits intern eingerichtet sei, da diese aber beworben und gepflegt werden müsse, solle sie erst aktiv geschaltet werden, wenn die Stelle besetzt sei.

 

Nach den Ausführungen der Verwaltung diskutiert der Ausschuss intensiv das Problem der Verzögerungen von Beschlusslagen und die Verwendung von Ressourcen für neuere Projekte, wie dem Runden Tisch gegen Einsamkeit im Alter. Die Frage, ob der Runde Tisch gegen Einsamkeit ein Vorgriff auf die Senior*innenkonferenz sei, würde sehr unterschiedlich von den Ausschussmitgliedern bewertet.

 

Die Vorsitzende Frau Dausend erklärt, dass der Generationenausschuss bisher immer sehr verständnisvoll gewesen sei, was Verzögerungen bei der Umsetzung von Beschlusslagen anbelangte. Allerdings stellt sie klar, dass bereits beschlossene Projekte priorisiert werden sollten und erst bei freiwerdenden Ressourcen zusätzliche Projekte wie der Runde Tisch gegen Einsamkeit durchgeführt werden dürften. Um Kür zu laufen, brauche es nach Frau Dausend zunächst das Pflichtprogramm.

 

Auf die Nachfrage von Herrn Streibel, Fraktion Die Grünen, ob die Senior*innenkonferenz noch im Jahr 2019 durchgeführt werden könne, verweist Herr Winkler auf die nicht beeinflussbaren Faktoren, wodurch eine konkrete Zeitplanung nicht möglich sei.

 

Nach einer Diskussion zu einem möglichen Strategiewechsel und der Frage, ob konkretere Ziele für die Konferenz erarbeitet hätten werden müssen, vertagt Frau Dausend im Einvernehmen mit den Ausschussmitgliedern die Entscheidung über ein weiteres Verfahren auf die nächste Sitzung des Generationenausschuss und bittet darum die Beschlussübersicht dem Protokoll anzuhängen (Anlage 2).