TOP Ö 8: Bericht aus den Ausschüssen

Herr Zenke verweist auf Herrn Otte, der im Vergleich zur Sitzung des Generationenausschusses im April bereits über aktualisierte Zahlen in Bezug auf die Flüchtlingssituation verfüge.

Herr Otte führt aus, dass z.Z. weniger Menschen im Leistungsbezug seien, da über viele Asylanträge entschieden worden sei und eine große Zahl von Flüchtlingen jetzt beim Jobcenter im Leistungsbezug stehe. Durch die Wohnsitzauflage müssten diese Personen in den nächsten drei Jahren jedoch in Schwerte bleiben, zumindest solange sie staatliche Leistungen beziehen.

Bei der Betreuungsarbeit sei jedoch kein entsprechender Rückgang zu verzeichnen, da weiterhin häufig ein großer Hilfe- und Unterstützungsbedarf vorliege.

Im Bereich des Flüchtlingsaufnahmegesetzes betrage die Aufnahmequote z.Z. etwa 78 % . Um auf 100 % zu kommen, müssten noch 89 Menschen aufgenommen werden. Nach den Sommerferien werde es erneut Gespräche mit der Bezirksregierung Arnsberg geben. Mit weiteren Zuweisungen sei dann zu rechnen.

Bei der Ausländerwohnsitzregelungsverordnung liege die Schwerter Quote mit rund 140 % noch deutlich über dem Soll.

 

Frau Schneevoigt ergänzt, dass für Neuaufnahmen ausreichend Plätze vorhanden seien und betont noch einmal, dass die Mitarbeiter durch ihre Begleitung und Unterstützung bei der Integration der Flüchtlinge auch weiterhin gut ausgelastet seien. Es seien Hilfen innerhalb der Familien, zur Schulsituation, in der Nachbarschaft und vielen anderen Bereichen notwendig.

Auf Nachfrage von Herrn Zenke ergänzt Herr Otte, dass weiterhin Menschen in den Behelfsunterkünften leben, aber die Situation entspannter sei, da sich die Zahlen deutlich verringert haben und so das Zusammenleben einfacher geworden sei . Er verweist auf den Wohnungsmarkt, der z.Z. nicht nur für Flüchtlinge kaum adäquaten Wohnraum hergebe.