Herr Pap beginnt seinen Bericht mit Einzelheiten zur Betreuung von Flüchtlingskindern außerhalb von Kindertageseinrichtungen.

Ab Mitte 2016 habe das Land NRW ein Programm angeboten, das den besonderen Bedarf des Ankommens und Lernens für kleinere Kinder anerkannt habe. Die bestehenden Kindertageseinrichtungen seien jedoch nicht in der Lage gewesen, dies zu leisten. Daraufhin seien Betreuungsbausteine angeboten worden, die von den Jugendämtern abgerufen werden konnten.Für einen Betreuungsbaustein habe man 30,00 Euro bekommen. Dafür habe eine Betreuungskraft bis zu 5 Kinder eine Stunde betreut. In diesem Betrag seien alle Kosten wie Personal-, Sach- und evtl. Fahrtkosten enthalten. In Zusammenarbeit mit den freien Trägern seien diese Angebote dann umgesetzt worden. In 2017 konnten Fördergelder in Höhe von 240.000 € für die Betreuung abgerufen werden. Die beteiligten Träger sind aus der beigefügten Anlage zu ersehen. Die Angebote richten sich in Schwerte überwiegend an Kinder zwischen 2 und 5 Jahren und verteilen sich über das ganze Stadtgebiet. Herr Pap nennt als Beispiel das angemietete Ladenlokal in der Grünstraße, wo moderiert durch die AWO neben den Betreuungsangeboten auch Sprachkurse und andere Veranstaltungen stattfinden können.
Ob im kommenden Jahr die Fördermittel weiter zu Verfügung stehen werden, sei noch nicht bekannt.
Weiterhin betont Herr Pap, dass innerhalb von Kindertageseinrichtungen der Rechtsanspruch zum 01.08.2017  in Schwerte vollständig erfüllt werde. Dabei werde keine Unterscheidung gemacht zwischen Kindern, die aus Flüchtlingsfamilien und Kindern, die nicht aus Flüchtlingsfamilien kommen.

Auf Nachfrage von Herrn Zenke teilt Herr Pap mit, dass an allen Standorten regelmäßig mindestens eine Gruppe mit bis zu 5 Kindern betreut werde.