TOP Ö 7: Bericht gemäß § 5 Zuständigkeitsordnung

Jugendforum

 

Frau Steglich informiert, dass am 15.06.2016 (Drucksache- Nr. IX/0407) im Jugendhilfeausschuss ein Beschluss zur Gründung eines Jugendforums gefasst worden sei. Am 07.12.2016 habe eine Sitzung des Unterausschusses Kommunale Jugendhilfeplanung stattgefunden. Frau John von der Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung des LWL habe u. a. zu Formen der und Methoden zur Partizipation informiert. Die Durchführung einer Auftaktveranstaltung mit jugendlichen Multiplikatoren sei beschlossen worden.

 

Bei den ersten Überlegungen bzw. der Vorbereitung einer Auftakt-/ Multiplikatoren-Veranstaltung sei deutlich geworden, dass auch diese Ansprache schon durch selbst junge Fachkräfte erfolgen sollte, die aktiv in Kontakt zu Jugendlichen stehen. Nach Rückkopplung mit der Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Frau Hosang und ihrer Vertreterin Frau Meise am 12.01.2017 wurde Herr Martinetz (Jugendamt/Jugendpflege) beauftragt, mit einem kleinen selbst zusammengestellten Kompetenzteam eine geeignete Ansprache und Veranstaltungsform zu erarbeiten. Am 07.04.2017 sei erneut eine Rückmeldung an Frau Hosang und Frau Meise erfolgt. Herr Martinetz berichtet zu den Ergebnissen seiner Recherche:

 

  • Ein Jugendforum wird voraussichtlich nur über enge Kontakte funktionieren.
  • Wirksamkeit und Verbindlichkeit beiderseits ist notwendig.
  • Hinsichtlich der Ressourcen werden benötigt eine fachliche Prozessbegleitung, jugendtaugliche Kommunikationswege, den Willen, Macht zu teilen, und wenn auch geringe finanzielle Mittel, eventuell über die Inanspruchnahme von Förderprogrammen.

 

Derzeit sei die Auftakt-/ Multiplikatoren-Veranstaltung unter Einbindung der Servicestelle des LWL-Landesjugendamtes für Kinder- und Jugendbeteiligung in der konkreten Vorbereitungsphase. Termin, Raum, Moderation, Materialien, Methoden, Catering und Highlights werden derzeit geklärt.

 

Herr Martinetz werbe derzeit aktiv in den Schulen um interessierte Schüler und Schülerinnen und deren Sprecher und Sprecherinnen. Interesse sei durchaus gegeben. Allein in der Gesamtschule haben sich 56 Interessierte in die Kontaktliste eingetragen. Jugendliche kommunizieren im Wesentlichen über WhatsApp und Instagram.

 

Im Rahmen der Diskussionen wurde Folgendes deutlich: Wenn jetzt bei den Jugendlichen um Mitwirkung geworben werde, dann müsse auch das Versprechen einer echten Beteiligung eingelöst werden. Aufgrund der immer kürzer werdenden Aufmerksamkeitsspanne für das Thema müsse alles recht zeitnah passieren, ansonsten lasse das Interesse auch schnell wieder nach. Es müsse alles in ‚Jugend geeigneter Form‘ erfolgen, ansonsten sei die Zielgruppe nicht erreichbar.

 

Die Kick-Off-Veranstaltung im Hinblick auf die Gründung eines Jugendgremiums unter größtmöglicher Beteiligung von Jugendlichen soll nach den Sommerferien stattfinden.

 

 

Zusätzliche Plätze in Kindertageseinrichtungen

 

Herr Pap teilt mit, dass ab 01.08.2017 für alle Elternanfragen an Kindertageseinrichtungsplätze bereitgestellt werden können. Dies werde mit zwei Übergangsgruppen geschafft. Es sei von 65 Kindern nach dem Kindergartenentwicklungsplan 2017 ausgegangen worden. Diese 65 Kinder haben sich nach Abfrage bei den Eltern dahingehend reduziert, dass nicht alle Kinder zum 01.08.2017 einen Platz beanspruchen, sondern einige einen Platz für den 01.08.2018 reserviert haben. Zum 01.08.2017 müssen zwischen 45 und 50 Plätzen zusätzlich bereitgestellt werden.

 

Dies werde durch eine Übergangsgruppe nördlich und einer Übergangsgruppe südlich der Ruhr sichergestellt. Ergänzend bestehe noch die Möglichkeit, in der städtischen Kindertageseinrichtung in Villigst 12 zusätzliche Plätze einzurichten. Das LWL-Landesjugendamt habe alle drei möglichen Standorte besucht und mitgeteilt, wenn in Villigst während der Anbauphase noch über einen kurzen Zeitraum ein Raum frei gemacht werden könne, dürfe dem nichts im Wege stehen. Somit stehen maximal 62 Plätze zusätzlich bereit. Im katholischen Gemeindezentrum in Villigst können im Zeitraum vom 01.08. 2017 bis voraussichtlich 01.05.2018 bis zu 25 Kinder in einer Ü3 Gruppe untergebracht werden.

 

Die zweite Übergangsgruppe könne voraussichtlich im Wuckenhof eingerichtet werden. Dort werden drei Räume bereitgestellt. Der Verwaltungsrat des KuWeBe werde sich am 08.05.2017 mit dem Thema beschäftigen. Zum 01.08.2017 bis voraussichtlich zum 01.05.2018 könne dort eine Übergangsgruppe für 25 Kinder eingerichtet werden.