TOP Ö 6: Ergebnisrechnungscontrolling zum Stichtag 30.04.2015
- mündlicher Bericht

Herr Holtmann führt aus, dass sich der erste Bericht des Jahres zum Ergebnis-Controlling zum Stichtag 30.04.2015 auf die wesentlichen Produkte beschränke, diese jedoch  rund 85 % der Erträge und 70 % der Aufwendungen ausmachen würden. Er weist darauf hin, dass in den Controlling-Bericht das Risikomanagement mit einer best- und worst-case-Betrachtung neu aufgenommen worden sei.

Im besten Fall werde zum 31.12.2015 ein Überschuss in Höhe von 1,9 Mio. € prognostiziert. Diese Verbesserung resultiere in erster Linie aus dem Produkt „Allgemeine Finanzwirtschaft“ (geringere Zinsen, mehr Schlüsselzuweisungen, höhere Gewerbesteuererträge). Bedingt durch Besoldungserhöhungen für Beamte, einzuplanende Personalrückstellungen im Jahresabschluss 2015 sowie den Tarifabschluss im Sozial- und Erziehungsdienst werde der Überschuss zum Jahresende nicht in dieser Höhe verbleiben. Des Weiteren würden nicht kalkulierbare Kosten aufgrund der steigenden Flüchtlingszahlen im Asylbereich auf die Stadt Schwerte zukommen. Zudem werde ein Risikoabschlag bei den Hilfen zur Erziehung aus Vorsichtsgründen berücksichtigt. Insgesamt betrügen die Risiken 2,8 Mio. €. Der Jahresfehlbedarf liege dann bei 0,9 Mio. bis 1 Mio. €, was jedoch immer noch eine Haushaltsverbesserung von 1,8 Mio. € bedeuten würde.