TOP Ö 9: Bericht gemäß § 5 Zuständigkeitsordnung

+Beschluss:

 

 

 


 

Integriertes kommunales Klimaschutzkonzept

 

Frau Pentling berichtet, dass in den Sitzungen des  Haupt-, Personal- und Gleichstellungsausschusses (HPGA) am 09.07.2013 und des Rates am 10.07.2013 die Einstellung von einem oder mehreren Klimaschutzmanagern beraten worden sei. Das Klimaschutzkonzept sei zwar durch den Rat der Stadt Schwerte beschlossen worden; der Beschluss beinhalte aber nicht die Beschäftigung von Klimaschutzmanagern. Im Nachgang zu der Ratssitzung am 10.07.2013 sei vereinbart worden, zunächst seitens der Verwaltung eine Arbeitsplatzbeschreibung und Stellenbewertung vorzunehmen und diese den Fraktionen zur Verfügung zu stellen. Auf der Grundlage dieser Unterlagen habe es in der Folge weitere Beratungen im Ältestenrat zu der Thematik gegeben, mit dem Ergebnis einen entsprechenden Förderantrag für die Einstellung von einem oder mehreren Klimaschutzmanagern zu stellen. Der Fördergeber habe nunmehr mitgeteilt, dass lediglich die Beschäftigung eines Klimaschutzmanagers (Entgeltgruppe 11, befristet auf 3 Jahre) förderfähig sei. Die Personalkosten würden zu 80 % gefördert. Die Deckungslücke werde durch eine entsprechende Bezuschussung seitens der Stadtwerke Schwerte GmbH geschlossen. Die vakante Stelle solle nunmehr extern ausgeschrieben werden und werde dem Personalrat für seine nächste Sitzung zur Beteiligung vorgelegt.

 

Zentrales Immobilienmanagement/Hochbau

 

Herr Struwe führt aus, dass in der Sitzung des HPGA am 18.11.2014 darüber informiert worden sei, dass eine weitere Organisationsuntersuchung für den Bereich Zentrales Immobilienmanagement/

Hochbau durchgeführt werde. Als Ergebnis dieser Untersuchung sei festzuhalten, dass zwei befristete Stellen im Bereich Zentrales Immobilienmanagement/Hochbau zu installieren seien. Daraufhin sei eine externe Stellenausschreibung durchgeführt worden, die im Ergebnis 23 Bewerbungen zur Folge gehabt haben. Parallel zu dieser Stellenausschreibung sei außerdem eine Beschäftigte im Bereich Hochbau in Mutterschutz gegangen mit anschließender Elternzeit. Zusätzlich sei bei einer weiteren Beschäftigten der befristete Arbeitsvertrag ausgelaufen. Da es sich um einen befristeten Arbeitsvertrag ohne Sachgrund gehandelt habe, sei eine Verlängerung dieses Vertrages nicht möglich. In der Konsequenz bedeutet dieser Gesamtsachverhalt, dass ein Personalbedarf von insgesamt vier Beschäftigten befristet für zwei Jahre ohne Sachgrund für den Bereich Hochbau bestehe.

 

 

Darüber hinaus habe eine als Ingenieurin beschäftigte Mitarbeiterin im Bereich Bauordnung ihren befristeten Arbeitsvertrag gekündigt, so dass aus den vorliegenden Bewerbungen für den Bereich Hochbau auch hier nachbesetzt werden müsse. Aus den Bewerbungsgesprächen heraus habe sich jetzt ergeben, dass die Stelle befristet für zwei Jahre mit einer Wochenstundenzahl von 30 Stunden besetzt werden kann.

 

Aufgrund einer neuerlichen Bedarfsanalyse für den Bereich Jugendhilfedienst sei festgestellt worden, dass auch hier eine Vollzeitstelle nachbesetzt werden müsse. Aufgrund dessen sei auch hier eine entsprechende Sozialarbeiterstelle ausgeschrieben worden; im Ergebnis seien 23 Bewerbungen eingegangen. Die Auswahlgespräche zur Besetzung der Sozialarbeiterstelle im Jugendhilfedienst seien für den 04.03.2015 vorgesehen.

 

Herr Struwe berichtet weiter, dass der Generationenausschuss die Einrichtung einer Sozialarbeiterstelle für die Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen beschlossen habe. Aus dem Pool der vorliegenden Bewerbungen für die Sozialarbeiterstelle im Jugendhilfedienst sei es nun auch möglich, diese Stelle zum 01.04.2015 befristet für zwei Jahre ohne Sachgrund zu besetzen.

 

Zu allen zuvor geschilderten Personalangelegenheiten werde der Personalrat entsprechend beteiligt bzw. sei die Beteiligung bereits erfolgt.

 

 

Ausbildungssituation bei der hauptamtlichen Wache für das Jahr 2016

 

Herr Struwe erläutert, dass aufgrund der Personalentwicklung bei der hauptamtlichen Wache zunächst beabsichtigt gewesen sei, zwei Brandmeisteranwärter auszubilden. Letztendlich habe sich die Dienststelle dazu entschlossen, vier Brandmeisteranwärter zum 01.04.2015 auszubilden, um mittelfristig der Personalfluktuation bei der Feuerwehr entgegenwirken zu können.

 

Ausbildungssituation bei der Verwaltung für das Jahr 2016

 

Herr Struwe führt aus, dass die Ausschreibung für die Ausbildung im Bereich Verwaltungsfachangestellte im mittleren Dienst und für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst  nach den Osterferien 2015 erfolge. Im Herbst 2015 würden dann die Auswahlentscheidungen stattfinden.

 

Anfrage der WfS-Fraktion (Vorsorgemaßnahmen seitens der Stadt Schwerte zur Vermeidung von Arbeitsunfällen)

 

Herr Struwe bezieht sich auf die Anfrage der WfS-Fraktion aus der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen vom 26.02.2015 bezogen auf die Vorsorgemaßnahmen seitens der Stadt Schwerte zur Vermeidung von Arbeitsunfällen. Er erklärt, dass die Verwaltung seit vielen Jahren mit dem arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Zentrum in Ahlen zusammenarbeite. Ein Sicherheitsingenieur sei für die Stadt Schwerte abgestellt worden. Der Sicherheitsingenieur erhalte die Unfallberichte und würde diese analysieren und auswerten. Diese Daten würden dann  zu einer Unfallstatistik zusammengefasst und dem viermal im Jahr tagenden Arbeitsschutzausschuss vorgelegt. Auf der Grundlage dieser Statistiken und Auswertungen würden regelmäßig Unterweisungen in den einzelnen Bereichen für die Beschäftigten stattfinden.