TOP Ö 8: Bericht der Gleichstellungsbeauftragten für das Jahr 2011

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Frau Wippermann erläutert ausführlich die Drucks.-Nr.: VIII/0578 und führt außerdem aus einer Broschüre einige Blickpunkte zum Thema demographischer Wandel auf.

 

Auf Nachfrage von Herrn Kordt erklärt Frau Wippermann bezogen auf den finanziellen Eigenanteil der Stadt Schwerte für die Einrichtung der Koordinierungsstelle Frau und Beruf, dass diese Maßnahme bisher über die Kreisumlage finanziert worden sei. Bis Juli 2012 seien für diese Maßnahme 10.000,00 EUR bereitgestellt worden. Die Koordinierungsstelle bemühe sich weiterhin darum, dass durch Förderanträge etc. „Drittmittel“ zur Verfügung gestellt würden. Weiterhin erklärt Frau Wippermann hinsichtlich der Nachfrage von Herrn Kordt bezogen auf die Höhe des Budgets für die Gleichstellungsstelle, dass jährlich 6.100,00 EUR plus 2.800,00 EUR für die Finanzierung der Frauenräume in der Halle 4 der Rohrmeisterei für die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten zur Verfügung gestellt worden seien.

 

Frau Demant fragt an, ob in Schwerte ein spezielles Netzwerk oder entsprechende Ansprechpartner für Frauen nach einer Vergewaltigung zur Verfügung stehen würden. Sie führt aus, dass in Dortmund alle entsprechend betroffenen Frauen die Möglichkeit hätten, nach einer Vergewaltigung anonym eine ärztliche Untersuchung durchführen zu lassen. Hierfür gebe es in Dortmund ein breites Netzwerk, in das alle Dortmunder Gynäkologen involviert seien.

 

Frau Wippermann führt aus, dass im Kreis Unna ein runder Tisch gegen häusliche Gewalt existiere. Dieser runde Tisch sei von der Kreisgleichstellungsbeauftragten mit einer Beschäftigten der Stadt Unna in enger Kooperation mit der Frauenberatungsstelle des Frauenforums im Kreis Unna initiiert worden. Ob die Möglichkeit einer anonymen ärztlichen Untersuchung bestehe, müsse noch recherchiert werden.

 

Auf weitere Nachfrage von Frau Demant bezogen auf die Einbindung der Gleichstellungsstelle bei berufsberatenden Tagen für Schülerinnen und Schüler führt Frau Wippermann aus, dass die Volkshochschule Schwerte in diese Thematik eingebunden sei.

 

Frau Wippermann antwortet nach Anregung von Frau Demant zur Thematik Inklusion, insbesondere bezogen auf Frauen mit Assistenzbedarf, dass Überlegungen angestellt werden müssten, dieses Thema konzeptionell auf breitere Füße zu stellen.

 

 

Der Bericht der Gleichstellungsbeauftragten wird zur Kenntnis genommen.