TOP Ö 10: Anpflanzung von Obstbäumen und anderen Nutzgehölzen auf Ausgleichsflächen für Baumaßnahmen, an den Rändern von Straßen und Wegen und auf sonstigem geeigneten Boden - Antrag der Fraktion Die Linke vom 10.06.2011

Beschluss: Einstimmig beschlossen

Abstimmung: Ja: 15, Nein: 0, Enthaltungen: 0

Herr Wagner erläutert den Antrag der Fraktion DIE LINKE.

Herr Mork weist darauf hin, dass in der Vergangenheit bereits Obstbäume auf größeren zusammenhängenden Ausgleichsflächen gepflanzt wurden, auf den Streuobstwiesen. Die Erfahrung zeige, dass manchmal Schulen bzw. die Nachbarschaft den Obstbäumen und anderen Nutzgehölzen ablehnend gegenüber stehen. Es müsse abgewogen werden, welche Bäume an welchen Standorten sinnvoll gepflanzt werden können.

Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ergänzt: Vor den Pflanzungen ist zu prüfen, dass geeignete Bäume gepflanzt werden. An Stellen, die dazu geeignet sind, sollen Obstbäume gepflanzt werden.

 

Beschluss:

 

Bei künftig nötigen Ausgleichspflanzungen für private und städtische Baumaßnahmen, mit denen die Versiegelung größerer Grundstücke verbunden ist, bei zukünftigen Bepflanzungen von Straßen- und Wegrändern  in Kommunalbesitz und sonstiger in Frage kommender städtischer Grundstücke sind verstärkt Obstbäume und andere Nutzhölzer wie z.B. Gartenwaldbeeren zu berücksichtigen. Den zu Ausgleichspflanzungen im Rahmen einer Baumaßnahme verpflichteten Privatinvestoren ist, falls gesetzlich möglich, von der Verwaltung verpflichtend aufzuerlegen, falls nicht, seitens der Stadt zu empfehlen, Obstbäume und/oder andere Nutzhölzer anzupflanzen.

 

Vor den Pflanzungen ist zu prüfen, dass geeignete Bäume gepflanzt werden. An Stellen, die dazu geeignet sind, sollen Obstbäume gepflanzt werden.