TOP Ö 3.6: Informationen und Anfragen

Informationen

 

Kooperationsvertrag mit der Frühförderstelle

 

Herr Langner  berichtet, der Bereich Jugend und Familien habe am 23.03.2010 einen Kooperationsvertrag mit der Frühförderstelle des Kreises Unna abgeschlossen, um „Hilfen für sozial benachteiligte Kinder und ihre Familien“ zu leisten. Der Frühförderstelle des Kreises sei es gelungen, Sponsoring – Gelder einzuwerben, die es erlaubten, im gesamten Kreisgebiet für die Dauer von 3 Jahren eine sozialräumliche Frühförderung anzubieten. Für die Stadt Schwerte seien gemeinsam mit der Frühförderstelle die städtische Einrichtung „Tausendfüßler“ und die Ev. Kindertageseinrichtung „In den Gärten“ als besonderer Förderschwerpunkt festgelegt worden. Die KiTa verpflichte sich, Räume und bei Bedarf technische Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, die Eltern zur Annahme des Angebotes zu ermuntern und nach Vorliegen der Einwilligungen der Eltern die Frühförderstelle über die Lebens- und Entwicklungsbedingungen des Kindes zu informieren.

 

Die Frühförderstelle biete der KiTa eine individuelle Beratung, Fortbildung für Erzieherinnen als Multiplikatoren, für die Eltern eine offene Beratung, Elternnachmittage und Elternfortbildung und für die Kinder eine weiterführende Entwicklungsdiagnostik, eine Verhaltensbeobachtung sowie die Förderung der Kinder an.

 

Nisan 23 (Internationales Kinderfest)

 

Frau Schneevoigt teilt mit, am 02.Mai 2010 veranstalteten der Integrationsrat, der Türkische Elternbund sowie das Lokale Bündnis für Familien in Kooperation mit der Stadt Schwerte gemeinsam ein Familienfest in der Rohrmeisterei. Nisan 23 sei ein türkisches Fest zu Ehren der Kinder und werde seit Jahren in Schwerte in Form eines Familienfestes gefeiert. Neu sei in diesem Jahr die Kooperation mit dem Lokalen Bündnis für Familien.

Neben kulturellen und kulinarischen Beiträgen würden an Informationsständen Informationen rund um das Thema Familie bereit gehalten.

Das Jugendamt beteilige sich ebenfalls mit einem Infotisch.

Die Veranstaltung finde am 02.05.2010 von 11.00 – 18.00 Uhr in der Rohrmeisterei statt.

 

LWL

 

Frau Schmidt informiert über zwei Veröffentlichungen des Landschaftsverbandes:

 

  • Bericht 2005 – 2009
  • Jugendhilfe aktuell: Jugendhilfeausschuss.

 

Die Internetadresse zum download lautet: www.lwl.org/LWL/Jugend/Landesjugendamt.

 

Anfragen

 

Frau Demant fragt an, welche Vorkehrungen die Verwaltung treffe, um Familien, deren Kind zum Ende der Sommerferien 2010 und 2011 eingeschult werde, eine vertraute und gute Kinderbetreuung in den Ferien zu ermöglichen.

 

Frau Schneevoigt erläutert, die Betreuungsverträge in den Kindertageseinrichtungen endeten am 31.07 des jeweiligen Jahres, die OGS beginne am 01.08. des jeweiligen Jahres. Schwierigkeiten bekämen die Eltern, deren Kinder nicht in der OGS angemeldet seien und die selbst die Übergangszeit nicht mit Urlaub oder anderweitiger Betreuung sicherstellen könnten. In nachweisbaren Einzelfällen könnten diese Kinder in städtischen Kindertageseinrichtungen betreut werden. Allerdings sei dies dann auch kostenpflichtig und es bestehe kein Anspruch darauf. Eltern müssten zunächst eigenverantwortlich nach Alternativen suchen. In Einzelfällen könnte ggf., ebenfalls kostenpflichtig, die Kindertagespflege einspringen.

Ferner sei diesbezüglich auch mit den anderen Trägern von Kindertageseinrichtungen zu sprechen.

 

Frau Meise fragt an

 

  1. was nach Eingang der Unterschriftenliste zum Spielplatz Rheinener Weg weiter unternommen worden sei,
  2. ob der Bolzplatz an der Ruhrwiese nicht doch erhalten bleiben könne und
  3. wie der Sachstand und der Ablauf bei den U-Untersuchungen sei.

 

Zu 1.:

Frau Schneevoigt teilt mit, die Eltern seien angeschrieben worden. Darüber hinaus werde nun verfahren, wie im Haushaltssicherungskonzept beschlossen und im Spielplatzentwicklungsplan festgelegt.

Zu 2.:

Auch hier wird auf den beschlossenen Spielplatzentwicklungsplan und das Haushaltssicherungskonzept verwiesen. Auch wenn „nur“ zwei Tore aufgestellt seien, stehe die Stadt in der Verkehrssicherungspflicht und habe die Kosten für Wartung und Pflege zu tragen.

Herr Winkler ergänzt, dass nach Berechnung der Kosten und der Einsparungen ein Vorschlag an den Lenkungsausschuss ergehe, der dann seinerseits dem Rat einen Beschlussvorschlag unterbreite.

Zu 3.:

Frau Schneevoigt teilt mit, dass das LIGA (Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit) Meldungen zusende, die allerdings häufig fehlerhaft seien. Ursächlich dafür seien z.B. verspätete Untersuchungen außerhalb der vorgegebenen Frist und fehlende Vollzugsmeldungen der Kinderärzte.

Frau Leuthner-Beller ergänzt, von September bis Dezember 2009 seien 13 Meldungen eingegangen, im ersten Quartal 2010 bereits 20.

 

 

 

Die öffentliche Sitzung wird um 20:05 geschlossen.

Die nichtöffentliche Sitzung wird um 20:05 eröffnet.