TOP Ö 6: Information über Bauvorhaben von besonderer Bedeutung - Vortrag der Verwaltung

Herr Tröger stellt den aktuellen Stand folgender Maßnahmen vor:

 

  • Energetische Sanierung Ruhrtalgymnasium

Am 23.02.2010 sei die Submission erfolgt. Von den fünf aufgeforderten Bietern seien drei schriftliche Angebote eingegangen. Am 03.03.2010 finden die entsprechenden Verhandlungsgespräche statt.

 

  • Mensen

Die Mensa des Schulzentrums Schulzentrum Nordwest sei fertig gestellt und am 12.02.2010 eingeweiht worden. Die Arbeiten an den Mensen der Schule an der Ruhr und der Realschule am Stadtpark laufen weiter.

 

  • Kindergarten Grünstraße

Am 19.02.2010 sei die Entwurfsplanung durch das beauftragte Architekturbüro vorgestellt und mit allen Beteiligten abgestimmt worden. Es werde auf die Zustimmung des Landesjugendamtes gewartet. Sobald diese schriftlich vorliege, werde der vorbereitete Bauantrag eingereicht.

 

  • Neubau Friedrich-Ludwig-Jahn-Turnhalle

Die Ausschreibung für die Abbrucharbeiten sei fertig gestellt. Zurzeit werden die Unterlagen für den Versand der Ausschreibung zusammengestellt, die in der nächsten Woche an die Bieter verschickt werden sollen. Die Ausschreibung für die Generalplanung werde zurzeit vorbereitet.

 

  • Energetische Sanierung FBG

Anfang bis Mitte Mai soll mit der Baustelleneinrichtung begonnen werden. Zug und Zug werde mit Dach, Fenster und Fassade angefangen. Wenn die Witterung es zulasse, sollen die Fassadenarbeiten Mitte September beendet sein. Die Maßnahme solle Ende Oktober beendet sein.

 

  • Dachsanierung Realschule am Bohlgarten

Zurzeit werden die Statikunterlagen geprüft und erstellt. Im Anschluss daran können die Ausschreibungsunterlagen erstellt werden und es könne dann voraussichtlich im Sommer mit der abschnittsweisen Sanierung des Daches begonnen werden.

 

  • Kunterbunt

Gemäß Absprache vor Ort werde am 02.03.2010 mit den Abbrucharbeiten an der bestehenden Treppenanlage begonnen. Parallel zum Beginn des Neubaus der Treppe könne auch die Fluchtaußentür eingebaut werden. Danach müssen nur noch kleine Malerarbeiten und die Endreinigung durchgeführt werden. Voraussichtlich im Verlauf der 12. KW könne der Verein die Räume soweit nutzen, dass er seine eigenen Vorbereitungen durchführen könne. Eine offizielle Freigabe könne erst erfolgen, wenn das Bauvorhaben durch die Bauordnung und die Feuerwehr abschließend abgenommen worden sei.

 

  • Grüntaler Teich

Die Raumluftproben im Gebäude sind gezogen worden. Es seien im Gebäude keine nennenswerten Konzentrationen festgestellt worden. Es sei mit der Gutachterin vereinbart worden, dass im Sommer diese Messung wiederholt werde. Bis zu diesem Zeitpunkt werden dem Verein die Räumlichkeiten überlassen. Jedoch mit der Auflage, dass wöchentlich mit einem mobilen kleinen Messgerät Messungen vorgenommen und die Messprotokolle der Verwaltung vorgelegt werden. Es bestehe Einvernehmen mit dem Kreis Unna, dass dem Verein das Außengelände wieder zur Nutzung überlassen werden könne. Es müssen jedoch Auflagen gemacht werden.

 

Frau Schweer-Schnitker möchte folgenden Wortbeitrag zum Thema Kunterbunt wortwörtlich protokolliert haben:

„Ich möchte, dass protokolliert wird, dass ich da nachgefragt habe und dass ich wirklich auch wortwörtlich protokolliert werde, dass möglichst ein zeitnaher Termin der Verwaltung mit der Brandschutzbehörde da eingetragen wird.“

 

Herr Tröger führt aus, dass die Stadt als Bauherr bei der Bauordnung den Abnahmetermin beantrage.

 

Frau Schulte berichtet, dass sie im direkten ständigen Kontakt mit Herrn Baumgartel stehe und dass alle Arbeiten zeitnah durchgeführt werden, damit Herr Baumgartel für die weiteren Innenarbeiten in das Gebäude hinein könne und dass unmittelbar ein Termin mit der Bauordnung terminiert werde. Die Verwaltung sei bemüht, nach Fertigstellung auch sofort die Abnahme durchzuführen.

 

Herr Tröger erklärt auf Nachfrage, dass eine verbindliche Regelung mit dem Nachbarn der Friedrich-Ludwig-Jahn-Turnhalle getroffen werden müsse. Vorher könne nicht mit Arbeiten begonnen werden.

Sobald eine Regelung mit dem Nachbarn getroffen worden sei, müsse ein gemeinsames Gutachten erstellt werden. Dieses Gutachten benötigt eine Vorlaufzeit von ca. 6 Wochen. Die Kosten des Gutachers werden mit dem Nachbarn geteilt. Ein Termin für den Abbruch könne noch nicht benannt werden.

 

Frau Schulte führt aus, dass beabsichtigt sei, bis spätestens Mitte März die Schule und die betroffenen Vereine an einen Tisch zu holen. Hier solle ein Notfallplan vorgestellt und mit der Schule und den Vereinen durchgesprochen werden. Sollte eine Einigung in dem ersten Gespräch nicht erzielt werden, sei vorgesehen, ein weiteres Gespräch durchzuführen.

 

Herr Rosener bittet darum, zur nächsten Ausschusssitzung eine Fortschreibung der N3-Liste mit dem Sanierungsstau zu erhalten.